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Sind Malbücher gut für mein Kind?

Sind Malbücher gut für mein Kind?

Fast alle Kinder malen gerne, oder zumindest haben sie eine Phase, wo sie es gerne machen. Es gibt auch kaum Eltern, die ihren Kids noch kein einziges Malbuch gekauft haben. Leider wird zu selten darauf geachtet, was genau hinter dem bunten Titelbild steckt. Es gibt nämlich kontroverse Meinungen zu dieser Frage und viele Spezialisten diskutieren schon lange darüber, ob Malbücher sich positiv oder negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Heute schlage ich euch vor, uns gemeinsam in dieses Thema zu vertiefen.

Abstrakte Malbücher – was sagen die Kritiker

Die Meinungen von Experten über das praktische Nutzen der Malbücher sind sehr unterschiedlich. Manche Eltern und Pädagogen behaupten, dass Malbücher keine richtige Möglichkeit für die Selbstdarstellung des Kindes bieten. Während des freien Malens dagegen bringen die Kinder auf Papier das, was sie noch nicht mit Worten ausdrücken können. Das Kind hinterlässt eigene visuelle Spuren und ist völlig frei bei der Wahl der Formen, die es zeichnet. In Malbüchern sind die Darstellungen oft symbolhaft vorgegeben. Dadurch kann die eigene Gestaltungsmöglichkeit begrenzt werden. Schließlich malt das Kind etwas Vorgegebenes aus anstatt eigene Bilderwelten zu entwerfen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Gestaltungsfreude durch die kleinformatige Bücher räumlich eingeschränkt wird.
Aber Ausmalbücher sind nicht gleich Ausmalbücher. Sie können auch ein schönes Instrument für eine vielfältige Entwicklung des Kindes sein. Ausserdem können viele Ausmalbücher eine gute Hilfe in der Schulvorbereitungszeit sein.

 

Was bringen dem Kind Malbücher?

Erstmal wird die Entwicklung der Feinmotorik und Graphmotorik bei Kleinkindern gefördert. Das heißt koordinierter Umgang mit dem Stift oder Pinsel. Wichtig ist auch, Entwicklung der Kontrolle über die eigene Hand und der Fähigkeit, in Grenzen des Bildes zu bleiben. Diese Förderung der Feinmotorik ist im Bezug auf weitere Vorbereitung der Hand zum Schreiben sehr wichtig.  Das Ausmalen oder Schraffieren innerhalb des Konkurs hilft dem Kind in der Zukunft die Zeilen besser zu erfassen und die Buchstaben darauf zu platzieren.

Ausserdem, wird hier auch die sogenannte Auge-Hand Koordination gefördert. Das spiegelt sich positiv auf die ersten Lese- und Schreiberfahrungen wieder.

Selbstverständlich kann man diese Aufgaben auch mit anderen Methoden lösen, beispielsweise beim Malen bzw. Ausmalen von abstrakten geometrischen Formen. Doch kann man ziemlich schnell erraten, wo das Kind am meisten Spaß haben wird – beim Ausmalen von Kreisen, Quadraten und Dreiecken oder zum Beispiel bei dem Protagonist seines Lieblingstrickfilmes. Mehrere neurobiologische Studien beweisen, dass wenn ein Kind Spaß bei seinen Beschäftigungen hat, haben diese Freude und Interesse eine positive Auswirkung auf die Entstehung stärkeren neuronalen Verbindungen im Gehirn. 

 

Malbücher für Kleinkinder

Gerne können Sie einem eineinhalbjährigen Kind bereits ein Malbuch anbieten. Man sollte aber erst Malbücher wählen, wo die Kleinen mit den Fingern und nicht mit den Buntstiften oder den Pinseln malen sollen. Dazu können Sie selbstgemachte Fingerfarben benutzen. Wichtig ist ausserdem, dass die Vorlagen nicht zu klein sind. Gerade kleine Kinder brauchen grössere Malflächen. Die Gegenstände sollen groß dargestellt werden und sollen dem Kind schon bekannt vorkommen.  Jede Zeichnung soll am besten einen ca. 1 cm dicken Rand haben. Über diese Dicke kann das Kind nicht so einfach mit den Farben rausgehen. Das versteckt alle Ungenauigkeiten und gibt dem Kleinen das Gefühl des Selbstvertrauens.

Das Ausmalen soll für das Kind nicht nur eine fördernde Betätigung sein, sondern vielmehr soll es sich als Spiel anfühlen. Taucht den Finger des Kindes in die Farbe ein und kommentiert alles, was ihr gemeinsam macht. Zum Beispiel: “Diesen runden Ball malen wir mit roter Farbe“. Somit lernt das Kind Farben, Farbkombinationen, Formen und übt die Konzentration.

Wenn Ihr Kind zum Beispiel einen Elefant in rosa oder orangene Farbe koloriert hat, sollten Sie ihn auf keinen Fall dafür tadeln. Sehr wahrscheinlich, hat es einfach seine eigene Ansichtsweise und ein individuelles Farbgefühl. Am besten fragen Sie einfach, warum es sich genau für diese Töne entschieden hat. Sie werden bestimmt eine spannende Geschichte zu hören bekommen!

 

Kinder ab ca. 4 Jahren

In diesem Alter beginnt schon oft eine intensive Schulvorbereitung. Hier können die Malbücher um einiges detailreicher und komplexer werden. Sehr gut eignen sich dafür Malbücher, wo das Kind das Alphabet und die Zahlen spielerisch beim Ausmalen lernen kann. Solche Aufgaben fördern die Konzentration und Aufmerksamkeit. Ausserdem, macht das Schreiben- und Zählenlernen mit spannenden verspielten Motiven echt Spaß. Ein solches ABC-Buch haben wir für euch auch vorberietet. Ich könnt es einfach kostenlos hier herunterladen und zu Hause ausdrucken!

Es gibt auch mehrere Malbücher mit Rätseln oder Labyrinthen, die ebenfalls das logische Denken und Kombinatorik fördern. Malbücher mit kleinen Geschichten werden auch die Lesekompetenz bei Kinder in der vorschulischen Zeit fördern.

 

Wichtig ist…  

Die Mischung macht´s! Man sollte das freie Malen mit dem Ausmalen kombinieren und dem Kind selbst die Entscheidung überlassen! Es soll keine Pflichtübung sein. Es ist gut, mit mehreren Formaten zu experimentieren und verschiedene Malutensilien dem Kind anzubieten! Und natürlich sollte man dem Kind die Freiheit bei der Form-und Farbwahl überlassen! Dann macht das Malen einen Riesenspaß und die Malbücher können dabei eine super Unterstützung sein! 🙂

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